Im Jahr 1912 erhielten die kanarischen Inseln ihre eigenen Inselregierungen, die „Cabildos insulares“. 1927 wurde der gesamte Archipel in die West- und die Ostprovinz aufgeteilt. La Palma gehört mit La Gomera und El Hierro zur von Teneriffa verwalteten Westprovinz. Die Inselregierungen agieren weitgehend selbständig, sind jedoch der zentralen Regierung in der Hauptstadt Madrid unterstellt.

Kanaren erhalten Inselregierung

Nach dem Tod Francos im Jahr 1975 wird Spanien im Jahr 1978 eine konstitutionelle Monarchie mit einer neuen demokratischen Verfassung. Im Zuge der neuen Verfassung erhielten die Kanaren im Jahr 1982 ein Autonomiestatut innerhalb Spaniens. Alle vier Jahre wird der Regierungssitz zwischen der Ostprovinz und der Westprovinz gewechselt. Die Inselregierung befindet sich so abwechselnd auf Gran Canaria in Las Palmas oder in Santa Cruz de Tenerife.
Nach dem Beitritt Spaniens zur Europäischen Gemeinschaft besteht für die Kanaren zunächst ein Sonderstatus. Im Jahr 1993 wurde der Archipel in die EU aufgenommen, der Sonderstatus blieb erhalten.

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