Die Palmeros sind zwar Spanier, haben aber ihre ganz eigene Lebensart. Auf La Palma geht es noch ein bisschen gemächlicher zu als auf dem spanischen Festland. Hektik ist ein Fremdwort für die Einwohner La Palmas, und besonders die Zeit während der Siesta ist heilig. Zwischen 13 und 17 Uhr plätschert das Leben auf der Kanarischen Insel träge vor sich hin und Störungen sind innerhalb dieser Zeit absolut unerwünscht. Auch die Öffnungszeiten der Geschäfte orientieren sich an der Siesta. Manche öffnen bereits um 15 Uhr wieder, andere erst um 17 Uhr. Als Besucher muss man sich zunächst an diese nachmittägliche Ruhezeit gewöhnen, dann wird man sich aber dem Rhythmus der Palmeros anpassen und die Siesta nicht mehr missen wollen. Auch Zeitabsprachen sollte man nicht allzu genau nehmen, denn mit der typischen deutschen Pünktlichkeit kommt man auf La Palma nicht weit.

Palmeros sind großzügig

Obwohl sie größtenteils selbst nicht viel besitzen, zeichnet die Palmeros eine besondere Großzügigkeit aus. Wenn irgendwo ein paar Cent Wechselgeld fehlen, dann ist das für die Einwohner La Palmas kein großes Problem. Während man in Deutschland beim Bäcker heftig in den Taschen nach dem letzten fehlenden Zehn-Cent-Stück wühlen würde, winken die Palmeros einfach großzügig ab.

Zurückhaltend aber freundlich

Auf den großen Nachbarinseln, wo der Tourismus boomt, besteht häufig die Gefahr als Reisender übers Ohr gehauen zu werden. So etwas ist den Palmeros fremd und niemand wird versuchen, einen Touristen zu betrügen. Die Einwohner La Palmas legen Fremden gegenüber eine deutliche Zurückhaltung an den Tag, was aber nicht bedeutet, dass sie unfreundlich sind. In der Regel sind die Palmeros freundlich und hilfsbereit und Urlauber auf La Palma können sich rundum wohl fühlen.

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