Kanarische Kiefer nach WaldbrandDie höheren Gebirgslagen der Insel La Palma zwischen 1500 und 2000 Metern sind von Kiefernwäldern geprägt. Die Kanarische Kiefer ist ein echter Überlebenskünstler und äußerst robust. Sie kann auch in trockenen Gebieten über den Wolken wachsen. Die rund 30 cm langen Nadeln nehmen Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Das von den Nadeln herabtropfende Wasser versorgt den Boden mit Feuchtigkeit, so dass der Kiefer eine immense Rolle im gesamten Ökosystem der Insel zukommt. Mit ihrer dicken Rinde kann die endemische Kiefer sogar Vulkanausbrüchen und Feuer trotzen und sich auch nach einem Brand schnell wieder regenerieren. Ihre Stämme können mehr als zwei Meter dick werden und verfügen über eine ausgesprochen dicke Borke. Die Kanarenkiefer ist der wichtigste Baum La Palmas und rund ein Drittel der gesamten Insel ist mit Wäldern der bis zu 50 Meter hohen Bäumen bedeckt. Vor allem in La Palmas Nationalpark Caldera de Taburiente ist die kanarische Kiefer der dominierende Baum. Auch das Vulkangebiet im Süden der Insel La Palma hat die allgegenwärtige Kiefer bereits erobert.

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