Auf die Kanarischen Inseln kommen im Jahr mehr als 10 Millionen Besucher. Der größte Anteil davon besucht jedoch die großen Schwesterinseln La Palmas. Auf die kleine Insel La Palma kommen jährlich rund 110.000 Gäste. Gerade Individualreisende bevorzugen die grünste Insel der Kanaren, denn die meisten Besucher kommen nicht nur für einen reinen Badeaufenthalt nach La Palma. Die Insel ist ein Paradies für Wanderer, Naturfreunde oder auch Gleitschirmflieger und galt lange als Geheimtipp unter den Kanarischen Inseln.

La Palma für Aussteiger

Anfang der 80er Jahre kamen sehr viele junge Leute aus Deutschland auf die Insel, um das einfache Leben auf dem Land zu suchen. Sie lebten einfach in Höhlen und versuchten ohne viel Geld und Luxus über die Runden zu kommen. Von dem „Hippietourismus“ der Aussteiger waren die Palmeros jedoch nur wenig begeistert und der Ärger mit den neuen Inselbewohnern war vorprogrammiert. Trotzdem hat sich das Flair des Individuellen bis heute gehalten, es gibt viele kunsthandwerkliche Boutiquen, Bauernhöfe bieten Quartiere an und große Bettenburgen gibt es auf La Palma glücklicherweise nicht. Die meisten Besucher kommen aus Deutschland und so haben die Palmeros immer wieder versucht, auch in anderen Ländern für ihre Insel zu werben. Inzwischen gibt es auch einige Urlauber aus den Niederlanden und aus England, dennoch haben gerade die Deutschen La Palma für sich entdeckt.

Investitionen in den Tourismus

Die Insel bemüht sich um ein neues Image, investiert weiter in den Tourismus. So soll der Ausbau des Flughafens in Zukunft die Abfertigung von bis zu drei Millionen Passagieren jährlich ermöglichen. Auch Kreuzfahrtschiffe legen inzwischen regelmäßig in den Häfen an. Ebenfalls geplant ist der Bau einiger Golfplätze, was jedoch bei den Umweltschützern auf La Palma bisher auf großen Widerstand stößt.

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